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Konventionelle Weisheit besagt, dass das anfängliche Gedächtnis für allgemeine (nichtkritische) Gleichgewichtsprozesse exponentiell mit der Zeit abnehmen sollte. Insbesondere wird angenommen, dass zeitintegrierte Größen wie Wärme im ausreichend langen Zeitlimit ihr anfängliches Gedächtnis verlieren. Wir zeigen jedoch, dass die große Abweichungsfunktion zeitintegrierter Größen einen anfänglichen Gedächtniseffekt aufweisen kann, selbst im Unendlichkeit-Zeitlimit, wenn das System anfänglich ausreichend weit vom Gleichgewicht entfernt präpariert ist. Für die Dynamik eines Brownschen Partikels haben wir beispielsweise eine scharfe endliche Schwelle rigoros gefunden, jenseits derer die entsprechende große Abweichungsfunktion ewiges anfängliches Gedächtnis enthält. Der physikalische Ursprung dieses Phänomens wird mit einem intuitiven Argument und auch aus einer Spielmodell-Analyse untersucht. Unsere Ergebnisse können auf allgemeine Nichtgleichgewichtsentspannungsprozesse angewendet werden, die (nicht)gleichgewichtige stationäre Zustände erreichen.
Lee et al. (Mi,) haben diese Frage untersucht.