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Ziel des Projekts "Elternschaft verschieben" war es, mehrere Aspekte des Phänomens des Aufschubs der Kindergeburt in Schweden und Norwegen zu untersuchen, wie z.B. medizinische Risiken und elterliche Erfahrungen. Daten wurden aus den schwedischen und norwegischen medizinischen Geburtenregistern sowie aus drei verschiedenen Kohorten abgerufen: der schwedischen Young Adult Panel Study, der norwegischen Mutter-Kind-Kohorte und der schwedischen Kohorte der Erfahrungen von Frauen bei der Geburt. Das Verschieben der Geburt auf 35 Jahre und später erhöhte das Risiko seltener, aber schwerwiegender Schwangerschaftsergebnisse, wie z.B. Totgeburten und sehr frühzeitige Geburten. Ältere Erst-Eltern waren während der Schwangerschaft leicht ängstlicher, und die Geburt insgesamt wurde im Vergleich zu jüngeren Altersgruppen als schwieriger empfunden. Die Zufriedenheit von Erst-Müttern mit dem Leben nahm ab etwa 28 Jahren, sowohl während der Schwangerschaft als auch in der frühen Elternschaft. Das Verzögern der Elternschaft bis Mitte 30 oder später war mehr mit dem Lebensstil als mit sozioökonomischen Faktoren verbunden, was darauf hindeutet, dass viel getan werden könnte, um junge Menschen über die Grenzen der Fruchtbarkeit und assistierte Fortpflanzungstechniken sowie die Risiken im Zusammenhang mit einem höheren elterlichen Alter zu informieren.
Ulla Waldenström (Mi.) hat diese Frage untersucht.
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