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Die Verwendung des Global Positioning System (GPS) zur Quantifizierung der sportlichen Leistung ist in vielen Mannschaftssportarten verbreitet. Der Einfluss der Laufgeschwindigkeit auf die Messvalidität ist gut etabliert, aber der Einfluss schneller Richtungswechsel ist in den Anwendungen des Mannschaftssports nicht gut verstanden. Dieser Effekt wurde systematisch unter Verwendung multidirektionaler und kurvenlinearer Anpassungen eines validierten Fußball-Simulationsprotokolls bewertet, das identische Geschwindigkeitsprofile aufrechterhielt. Mannschaftssportler absolvierten 90-minütige Versuche des Loughborough Intermittent Shuttle-running Test Bewegungsmusters auf kurvenlinearen und multidirektionalen Shuttle-Laufbahnen, während sie ein GPS-Gerät mit 5 Hz (mit interpoliertem 15 Hz-Ausgang) trugen. Die referenzielle Gesamtdistanz (13.200 m) wurde während der kurvenlinearen (2,61±0,80%) und Shuttle (-3,17±2,46%) Versuche systematisch über- und unterschätzt. Die Unsicherheit der Messung innerhalb der Epochen war während des Shuttle-Versuchs am größten, insbesondere während der Jogging- und Laufphasen. Die relative Messzuverlässigkeit war während beider Versuche ausgezeichnet (Kurvenlinear r = 1,00, Steigung = 1,03, ICC = 1,00; Shuttle r = 0,99, Steigung = 0,97, ICC = 0,99). Die absolute Messzuverlässigkeit war während des kurvenlinearen Versuchs überlegen (Kurvenlinear SEM = 0 m, CV = 2,16%, LOA ± 223 m; Shuttle SEM = 119 m, CV = 2,44%, LOA ± 453 m). Schnelle Richtungswechsel beeinträchtigen die Genauigkeit und absolute Zuverlässigkeit der GPS-Distanzmessung, und es wird empfohlen, vorsichtig zu sein, wenn GPS verwendet wird, um schnelle multidirektionale Bewegungsmuster zu quantifizieren.
Rawstorn et al. (Mon,) haben diese Frage untersucht.