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ZIEL: Diese Studie untersuchte demografische, soziokulturelle, familiäre Hintergründe und gesundheitsbezogene Risikofaktoren für Major Depression in einer Gemeinschaftsstichprobe afroamerikanischer Personen. METHODE: Die Daten stammen aus einer Zufallsstichprobe von 865 städtischen afroamerikanischen Erwachsenen, 20 Jahre und älter, die den strukturierten National Institute of Mental Health Diagnostic Interview Schedule erhielten. ERGEBNISSE: Die Ergebnisse zeigten eine Einjahresprävalenz von 3,1 % für Major Depression. Während Alter, Wohnmobilität, Gesundheitszustand und stressige Lebensereignisse signifikant mit Major Depression assoziiert waren, waren dies keine der soziokulturellen und familiären Hintergrundfaktoren. Die stärksten Prädiktoren für Major Depression waren schlechter oder mäßiger Gesundheitszustand und das Alter von 20-29 Jahren. In Bezug auf die Behandlung von Depressionen waren Personen mit Major Depression signifikant häufiger bereit, Hilfe zu suchen, als diejenigen ohne. Allerdings sahen nur 11,1 % tatsächlich einen Psychiater oder anderen Fachmann für psychische Gesundheit, und 7,4 % sahen niemanden. SCHLUSSFOLGERUNGEN: Junges Alter und mäßiger bis schlechter körperlicher Gesundheitszustand scheinen stärkere Risikofaktoren für Major Depression unter afroamerikanischen Personen zu sein als andere demografische, soziokulturelle und familiäre Hintergrundvariablen. Wenige afroamerikanische Personen mit Major Depression erhalten tatsächlich eine klinische Behandlung für diese Erkrankung. Die Ergebnisse deuten außerdem auf die Notwendigkeit hin, das Bewusstsein für Major Depression bei Allgemeinärzten zu erhöhen und Outreach-Programme für afroamerikanische Gemeinschaften zu entwickeln.
Brown et al. (Wed,) untersuchten diese Frage.
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