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Ein Gerät zur Simulation der Sprunggelenksbewegung, die mit einer Inversionssprunggelenksverletzung verbunden ist, wurde konstruiert. Dieses Gerät besteht aus einer Falltür, die um 30° von der Horizontalebene geneigt werden kann. Oberflächen-EMG-Elektroden wurden über den Muskeln Peroneus brevis und Peroneus longus platziert. Die Zeit, die vom Neigen der Platte bis zur ersten muskulären Reaktion im EMG gemessen wurde, wurde als Reflexzeit definiert. Zwanzig Personen mit einseitiger Sprunggelenksinstabilität wurden getestet. Die mechanische Stabilität des Sprunggelenks wurde unter Verwendung standardisierter radiografischer Messungen erfasst, wobei die anteriore talare Translation und die Talneigung berücksichtigt wurden. Die durchschnittliche anteriore talare Translation betrug 5,9 mm und die durchschnittliche Talneigung 3,2° bei den stabilen Sprunggelenken, im Vergleich zu 12,7 mm und 10,5° bei den instabilen Sprunggelenken. Die durchschnittliche Reflexzeit betrug 68,8 ms (Peroneus longus) und 69,2 ms (Peroneus brevis) bei den stabilen Sprunggelenken im Vergleich zu 84,5 ms (Peroneus longus) und 81,6 ms (Peroneus brevis) bei den instabilen Sprunggelenken. Wichtige Faktoren, die die funktionale Instabilität beeinflussen, werden erörtert.
Karlsson et al. (Fri,) haben diese Frage untersucht.
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