Key points are not available for this paper at this time.
HINTERGRUND: Diagnostische Fehler werden häufig durch Mängel im klinischen Denken verursacht. Defizite im klinischen Denken sind unter medizinischen Absolventen, einschließlich Nephrologie-Stipendiaten, weit verbreitet. Wir haben ein Instrument zur Bewertung des klinischen Denkens in einer nationalen Kohorte von Nephrologie-Stipendiaten entwickelt und validiert und Leistungsgrenzen für unterstützende Betreuung festgelegt. METHODEN: Experten für Nephrologiedidaktik und Remediation des klinischen Denkens entwarfen ein Instrument zur Messung des klinischen Denkens anhand einer schriftlichen Patientenbegegnungsnotiz aus einem webbasierten, simulierten AKI-Konsult. Das Instrument maß das klinische Denken in drei Bereichen: Problemdarstellung, differentialdiagnostische Begründung und diagnostischer Plan mit Begründung. Die Interrater-Reliabilität wurde in einer Pilotkohorte (n = 7 Bewerter) von Nephrologie-Stipendiaten im ersten Jahr mit einem Zwei-Wege-Random-Effects-Vereinbarungsintraklassen-Korrelationskoeffizienten-Modell festgestellt. Das Instrument wurde dann einer größeren Kohorte von Stipendiaten im ersten Jahr vorgelegt, um Leistungsstandards für Coaching mit der Hofstee-Methode festzulegen (n = 6 Bewerter).ERGEBNISSE: In der Pilotkohorte gab es 15 Stipendiaten aus vier Ausbildungsprogrammen, und in der Studienkohorte gab es 61 Stipendiaten aus 20 Ausbildungsprogrammen. Die Intraklassenkorrelationskoeffizienten für Problemdarstellung, differentialdiagnostische Begründung und diagnostischen Plan lagen bei 0,90, 0,70 und 0,50. Die Bestehensgrenzen (% der Gesamtpunkte) in Problemdarstellung, differentialdiagnostischer Begründung und diagnostischem Plan lagen bei 59 %, 57 % bzw. 62 %. Neunundfünfzig Prozent (n = 36) erfüllten die Grenze für unterstützende Betreuung in mindestens einem Bereich. SCHLUSSFOLGERUNGEN: Wir liefern Validitätsnachweise für eine simulierte AKI-Konsultation zur formativen Bewertung des klinischen Denkens bei Nephrologie-Stipendiaten. Die meisten Stipendiaten erfüllten die Kriterien für Coaching in mindestens einem von drei Denkbereichen, was auf einen Bedarf an Lernbewertung und Anleitung im klinischen Denken hinweist.
Boyle et al. (Wed,) untersuchten diese Frage.
Synapse has enriched 5 closely related papers on similar clinical questions. Consider them for comparative context: