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Patienten mit langjährigem Diabetes leiden häufig an einer gastrointestinalen neuromuskulären Dysfunktion (Gastropathie), die Symptome von postprandialer Blähung bis zu wiederkehrendem Erbrechen verursacht. Man glaubt allgemein, dass autonome Neuropathie für die diabetische Gastropathie und die zugrunde liegenden Beeinträchtigungen der Magenentleerung (Gastroparese) und der rezeptiven Entspannung verantwortlich ist, aber die spezifischen Mechanismen wurden nicht aufgeklärt. Kürzlich wurde erkannt, dass interstitielle Zellen von Cajal elektrische Schrittmacheraktivität erzeugen und die motorische Neurotransmission im Magen vermitteln. Der Verlust oder Defekte der interstitiellen Zellen könnten zur Entwicklung der diabetischen Gastroparese beitragen. Die Magenmotilität wurde in spontan diabetischen NOD/LtJ-Mäusen untersucht, indem die Magenentleerung gemessen und spontane sowie induzierte elektrische Aktivität in zirkulären glatten Muskelzellen überwacht wurde. Interstitielle Zellen von Cajal wurden durch Kit-Immunfluoreszenz und Transmissionselektronenmikroskopie untersucht. Diabetische Mäuse zeigten eine verzögerte Magenentleerung, beeinträchtigte elektrische Schrittmacheraktivität und reduzierte motorische Neurotransmission. Interstitielle Zellen von Cajal waren im distalen Magen stark reduziert, und die normalerweise engen Assoziationen zwischen diesen Zellen und enterischen Nervenendigungen waren selten. Unsere Beobachtungen deuten darauf hin, dass Schäden an den interstitiellen Zellen von Cajal eine Schlüsselrolle in der Pathogenese der diabetischen Gastropathie spielen könnten.
Ördög et al. (2000) untersuchten diese Frage.
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