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In diesem Artikel wird die berufliche Entwicklung im Kontext der aktuellen Reformen in der Wissenschaftserziehung aus der Perspektive der Entwicklung des praktischen Wissens der Lehrer diskutiert. Es wird argumentiert, dass Reformbemühungen in der Vergangenheit oft erfolglos waren, weil sie das bestehende Wissen, die Überzeugungen und Einstellungen der Lehrer nicht berücksichtigt haben. Das praktische Wissen der Lehrer wird als handlungsorientiert und persönlich gebunden konzipiert. Da es von Lehrern im Kontext ihrer Arbeit konstruiert wird, integriert praktisches Wissen erfahrungsbasiertes Wissen, formales Wissen und persönliche Überzeugungen. Um diesen komplexen Wissensbereich zu erfassen, sind multimethodale Designs erforderlich. Auf der Grundlage einer Literaturübersicht wird geschlossen, dass langfristige berufliche Entwicklungsprogramme notwendig sind, um dauerhafte Veränderungen im praktischen Wissen der Lehrer zu erreichen. Besonders folgende Strategien könnten wirkungsvoll sein: (a) Lernen in Netzwerken, (b) Peer Coaching, (c) kollaborative Aktionsforschung und (d) die Nutzung von Fällen. In jedem Fall wird empfohlen, das praktische Wissen der Lehrer zu Beginn eines Reformprojekts zu untersuchen und Veränderungen in diesem Wissen während des Projekts zu überwachen. Auf diese Weise kann das Reformprojekt von der Expertise der Lehrer profitieren. Darüber hinaus wird es möglich, die Reform anzupassen, um die Chancen auf eine erfolgreiche Umsetzung zu erhöhen. © 2001 John Wiley & Sons, Inc. J Res Sci Teach 38: 137–158, 2001
Driel et al. (Mon,) haben diese Frage untersucht.
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