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Zusammenfassung Die bemerkenswerte Heterogenität von Glioblastomen, über Patienten und im Zeitverlauf, ist eine der größten Herausforderungen in der präzisen Diagnostik und Behandlungsplanung. Die nicht-invasive in-vivo Charakterisierung dieser Heterogenität mittels Bildgebung könnte helfen, Krankheitsuntertypen zu verstehen sowie bei der Risikostratifizierung und Behandlungsplanung von Glioblastomen. Die aktuelle Studie nutzte fortschrittliche Bildanalyse und radiomische Ansätze, die auf multiparametrische MRT von de novo Glioblastom-Patienten angewendet wurden (n = 208 Entdeckung, n = 53 Replikation), und entdeckte drei distincte und reproduzierbare Bildgebungsuntertypen von Glioblastomen mit unterschiedlichen klinischen Ergebnissen und zugrunde liegenden molekularen Eigenschaften, einschließlich Isocitratdehydrogenase-1 (IDH1), O6-Methylguanin-DNA-Methyltransferase, epidermalen Wachstumsfaktor Rezeptor Variante III (EGFRvIII) und transkriptomischer Subtypzusammensetzung. Die Subtypen ermöglichten eine Risikostratifizierung, die erheblich über die von WHO-Klassifikationen hinausgeht. Innerhalb von IDH1-wildtyp Tumoren offenbarten unsere Subtypen unterschiedliche Überlebensraten (p < 0,001), wodurch die synergistische Betrachtung von molekularen und bildgebenden Maßnahmen zur Prognose hervorgehoben wird. Zudem deuten die bildgebenden Merkmale darauf hin, dass subtype-spezifische Behandlung von peritumoral infiltriertem Hirngewebe wirksamer sein könnte als die derzeitige einheitliche Standardbehandlung. Schließlich fand unsere Analyse subtype-spezifische radiogenomische Signaturen von EGFRvIII-mutierten Tumoren. Die identifizierten Subtypen und ihre klinischen sowie molekularen Korrelate bieten ein in-vivo Porträt der phänotypischen Heterogenität bei Glioblastomen, was auf die Notwendigkeit präziser Diagnostik und personalisierter Behandlung hinweist.
Rathore et al. (Freitag) haben diese Frage untersucht.
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