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Die Meeresfischerei ist in der Krise und benötigt doppelt so viel Fischereiaufwand wie in den 1950er Jahren, um die gleiche Menge Fisch zu fangen, wobei viele Flotten über die wirtschaftliche oder ökologische Nachhaltigkeit hinaus operieren. Eine mögliche Folge der sinkenden Erträge in diesem Wettlauf um den Fisch sind schwerwiegende Arbeitsmissbräuche, einschließlich moderner Sklaverei, die verletzliche Arbeiter ausbeuten, um Kosten zu senken. Hier verwenden wir den Global Slavery Index (GSI), einen Indikator auf nationaler Ebene, als Proxy für moderne Sklaverei und Arbeitsmissbräuche in der Fischerei. Die GSI-Schätzungen und die Fischereigovernance sind auf nationaler Ebene unter den wichtigsten Fischereiländern korreliert. Darüber hinaus weisen Länder, in denen Arbeitsmissbräuche auf See dokumentiert sind, gemeinsame Merkmale auf, einschließlich höherer Niveaus subventionierter Fernfischerei und schlechter Fangberichterstattung. Weitere Forschungen zur modernen Sklaverei im Fischereisektor sind erforderlich, um besser zu verstehen, wie das Problem mit Überfischung und Fischereipolitik zusammenhängt, sowie Maßnahmen zur Risikominderung in diesen Arbeitsmärkten.
Tickler et al. (Donnerstag) haben diese Frage untersucht.