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Hintergrund und Ziele Trotz vieler positiver Vorteile kann die Nutzung von Mobiltelefonen mit schädlichen und nachteiligen Verhaltensweisen verbunden sein. Ziel dieser Studie war doppelt: (a) die interkulturellen Muster der wahrgenommenen Abhängigkeit von Mobiltelefonen in zehn europäischen Ländern zu untersuchen, zunächst gruppiert in vier verschiedene Regionen (Nord: Finnland und UK; Süd: Spanien und Italien; Ost: Ungarn und Polen; West: Frankreich, Belgien, Deutschland und die Schweiz) und zweitens nach Ländern, und (b) wie soziodemografische Faktoren, geografische Unterschiede, Muster der Mobiltelefonnutzung und verbundene Aktivitäten diese wahrgenommene Abhängigkeit vorhersagten. Methoden Eine Stichprobe von 2.775 jungen Erwachsenen (im Alter von 18-29 Jahren) wurde an verschiedenen europäischen Universitäten rekrutiert, die an einer Online-Umfrage teilnahmen. Die Maßnahmen umfassten soziodemografische Variablen, Muster der Mobiltelefonnutzung und die Abhängigkeitssubskala einer Kurzversion des Problematischen Mobiltelefonverwendungsfragebogens (PMPUQ; Billieux, Van der Linden, & Rochat, 2008). Ergebnisse Die jungen Erwachsenen aus den nördlichen und südlichen Regionen berichteten von der häufigsten Nutzung von Mobiltelefonen, während die wahrgenommene Abhängigkeit in der östlichen Region weniger verbreitet war. Allerdings war der Anteil hochgradig abhängiger Mobiltelefon-Nutzer in Belgien, UK und Frankreich höher. Regressionsanalysen identifizierten mehrere Risikofaktoren für erhöhte Werte auf der PMPUQ-Abhängigkeitssubskala, nämlich die tägliche Nutzung von Mobiltelefonen, weiblich zu sein, sozial in sozialen Netzwerken aktiv zu sein, Videospiele zu spielen, Online-Shopping und das Ansehen von Fernsehsendungen über das Internet, Chatten und Nachrichten, sowie die Nutzung von Mobiltelefonen für Downloads. Diskussion und Fazit Die selbstberichtete Abhängigkeit von der Nutzung von Mobiltelefonen wird durch Häufigkeit und spezifische Anwendungsnutzung beeinflusst.
López-Fernández et al. (Mi,) untersuchten diese Frage.