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Zusammenfassung Die Arbeit im Kinderschutz gehört zu den schwierigsten und komplexesten Bereichen der praktischen Sozialarbeit. Die Arbeit in einem traumabelasteten Umfeld bedeutet oft, dass die Anfälligkeit von Fachkräften für traumabezogene psychische Gesundheitsprobleme ein berufliches Risiko darstellt. Dennoch sind viele Fachkräfte zögerlich, Unterstützung zu suchen, wenn sie beginnen, Symptome von traumatischem Stress zu erleben. Dieses Papier untersucht die aktuelle Literatur zu den Belastungen von Fachkräften im Kinderschutz durch arbeitsbezogene traumatische Materialien, die daraus resultierende symptomatische Belastung durch traumatischen Stress und die organisatorischen Reaktionen auf das Leiden der Fachkräfte. Die Ergebnisse einer kürzlich durchgeführten Doktorarbeit, die die Erfahrungen von Fachkräften im Kinderschutz in Queensland untersucht, werden vorgestellt. Die Ergebnisse der Studie stammen aus qualitativen, tiefgehenden, halbstrukturierten Interviews. Die Studienergebnisse weisen darauf hin, dass die Organisationskultur innerhalb gesetzlicher Kinderschutzbehörden ein Umfeld schafft, in dem Fachkräfte als inkompetent oder ungeeignet für die Arbeit im Kinderschutz etikettiert werden, wenn sie Symptome von traumatischem Stress offenbaren. Auch die Erfahrung von Mobbing und Vergeltungsmaßnahmen durch Vorgesetzte und Kollegen sowie die Angst vor Ablehnung durch die Arbeitsgruppe erwiesen sich als wesentliche Barrieren für Fachkräfte, die Unterstützung suchen.
Fiona Oates (Do,) hat diese Frage untersucht.