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Verfasst von dem Autor von The Heritage-scape: UNESCO, Weltkulturerbe und Tourismus (Lexington 2009), ist dieser Artikel eine kritische Reflexion über das Konzept des Heritage-scape fast ein Jahrzehnt nach seiner Einführung in die Literatur. Er enthält persönliche Hintergrundgeschichten, die ein Bild der intellektuellen Ursprünge und Inspirationen für den Begriff zeichnen, und erörtert die Theorie hinter dem Heritage-scape, den Beitrag des Konzepts zur Literatur und dessen Rezeption durch Tourismus- und Kulturerbetheoretiker. Als theoretisches Schlagwort, das dazu dient, ein bestimmtes, utopisches Modell der geopolitischen Ordnung zu beschreiben, hat es dennoch ein Eigenleben entwickelt, und der Artikel spricht einige der Missverständnisse sowie Klarstellungen an, die der Autor im Laufe des letzten Jahrzehnts gemacht hat. Der Autor formuliert ein ganzheitlicheres Modell eines Weltkulturerbe-Programms und präsentiert zukünftige Forschungsbereiche – darunter mehr Forschung zur Wechselbeziehung zwischen Tourismus und Kulturerbe sowie eine bessere Integration von Nachhaltigkeit und Ethik. Der Artikel schließt mit einer ermutigenden Botschaft für junge Wissenschaftler, die, wie der Autor vor einem Jahrzehnt, das Gefühl hatten, etwas Bedeutendes der akademischen Welt zu kommunizieren.
Michael A. Di Giovine (Mon,) hat diese Frage untersucht.