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Exakte epidemiologische Daten zu Kopfverletzungen in Deutschland sind begrenzt und basieren auf Daten von Totenscheinen, dem Bundesamt für Statistik, kleinen regionalen Kohortenstudien und Krankenversicherungen. Bei einer Bevölkerung von 82 Millionen Menschen wurden im Jahr 1996 in Deutschland 279.029 Kopfverletzungen in Krankenhäuser aufgenommen. Die Mehrheit erhielt die Diagnose „Gehirnerschütterung“, die sich auf vollständig reversible Läsionen bezieht. Kopfverletzungen führten 1996 zum Tod von 9.415 Patienten, was einer Mortalität von 11,5 pro 100.000 Einwohner entspricht. Gleichzeitig gab es 135 unabhängige neurochirurgische Einrichtungen, die alle über einen Computertomographen verfügten. Von allen tödlichen Fällen starben jedoch 68,4 % bevor sie ein Krankenhaus erreichten. Die genauen Kosten sind schwer zu bewerten, da Kopfverletzungen mehr Kosten verursachen als nur den Krankenhausaufenthalt und die Rehabilitation.
Firsching et al. (Sat,) untersuchten diese Fragestellung.
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