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ZUSAMMENFASSUNG Ziel: Die Wirksamkeit von visueller Bildung und Ablenkungsmethoden zur Verringerung der präoperativen Angst bei Kindern und ihren Eltern zu evaluieren und zu vergleichen. Design: Dreigruppen, parallel geschaltete randomisierte kontrollierte Studie. Methoden: Die Studie wurde zwischen Juni 2023 und September 2024 in der pädiatrischen ambulanten Chirurgie eines Universitätskrankenhauses in der Türkei durchgeführt. Insgesamt 105 Kinder im Alter von 5 bis 12 Jahren und ihre Eltern wurden randomisiert einer von drei Gruppen zugewiesen: visueller Bildung, Ablenkung mit einem Kaleidoskop oder Kontrollgruppe. Die Angstniveaus wurden mit der modifizierten Yale-Kala angstskala (mYPAS) für Kinder und dem State-Trait Anxiety Inventory-State (STAI-S) für Eltern bewertet. Die Daten wurden mit wiederholten Messungen ANOVA, unabhängigen Stichproben t-Tests, Bonferroni-Post-hoc-Tests, Effektgröße und beobachteter Power analysiert. Ergebnisse: Beide Interventionen reduzierten signifikant die präoperative Angst im Vergleich zur Kontrollgruppe. Die wiederholte Messungen ANOVA ergab signifikante Unterschiede zwischen den Gruppen für Kinder (F = 11,937, p < 0,001, η2 = 0,190) und Eltern (F = 9,164, p < 0,001, η2 = 0,152). Bonferroni-Post-hoc-Analysen bestätigten, dass visuelle Bildung und Ablenkung mit dem Kaleidoskop wirksam zur Verringerung der Angst bei sowohl Kindern als auch Eltern waren. Obwohl die visuelle Bildung eine größere numerische Reduktion der Angst bewirkte, war der Unterschied zwischen visueller Bildung und Ablenkung mit dem Kaleidoskop nicht statistisch signifikant. Fazit: Diese Ergebnisse heben die Bedeutung der Integration strukturierter visueller Bildungs- und Ablenkungsstrategien in die routinemäßige pädiatrische Pflegepraxis hervor. Solche Interventionen unterstützen die familienzentrierte Pflege, verbessern die perioperative Kooperation und können zu einer besseren klinischen Erfahrung für Kinder und Eltern beitragen. Klinische Relevanz: Strukturierte Programme zur visuellen Bildung und Ablenkungsstrategien können in die routinemäßige pädiatrische Pflegepraxis integriert werden, um Kinder und Eltern im chirurgischen Prozess zu unterstützen, die Kooperation zu fördern und die Ergebnisse der perioperativen Versorgung zu verbessern.
Kaya et al. (Do.) haben diese Frage untersucht.