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HINTERGRUND: Das angeborene Immunsystem der menschlichen Haut enthält antimikrobielle Peptide, bekannt als Cathelicidine (LL-37) und Beta-Defensine. In normaler Haut sind diese Peptide vernachlässigbar, sammeln sich jedoch in von Entzündungserkrankungen wie Psoriasis betroffener Haut an. Wir verglichen die Expressionslevel von LL-37 und humanem Beta-Defensin 2 (HBD-2) in entzündeter Haut von Patienten mit atopischer Dermatitis und von Patienten mit Psoriasis. METHODEN: Die Expression von LL-37 und HBD-2-Protein in Hautbiopsieproben von Patienten mit Psoriasis, Patienten mit atopischer Dermatitis und normalen Probanden wurde durch immunhistochemische Analyse bestimmt. Die Menge an antimikrobiellen Peptiden in Extrakten von Hautproben wurde ebenfalls durch Immunodot-Blot-Analyse (für LL-37) und Western-Blot-Analyse (für HBD-2) analysiert. Quantitative, Echtzeit-RT-PCR-Assays wurden verwendet, um die relative Expression von HBD-2- und LL-37-mRNA in den Hautbiopsieproben zu bestätigen. Diese Peptide wurden auch auf antimikrobielle Aktivität gegen Staphylococcus aureus mit Hilfe eines koloniestiftenden Assays getestet. ERGEBNISSE: Die immunhistochemische Analyse bestätigte die Präsenz von reichlich vorhandenem LL-37 und HBD-2 in der oberflächlichen Epidermis aller Patienten mit Psoriasis. Im Vergleich dazu war die Immunfärbung für diese Peptide in akuten und chronischen Läsionen von Patienten mit atopischer Dermatitis signifikant verringert (P=0,006 und P=0,03, jeweils). Diese Ergebnisse wurden durch Immunodot-Blot- und Western-Blot-Analysen bestätigt. Die Echtzeit-RT-PCR zeigte eine signifikant niedrigere Expression von HBD-2-mRNA und LL-37-mRNA in atopischen Läsionen als in psoriatischen Läsionen (P=0,009 und P=0,02, jeweils). Die Kombination von LL-37 und HBD-2 zeigte eine synergistische antimikrobielle Aktivität, indem sie S. aureus effektiv abtötete. SCHLUSSFOLGERUNGEN: Ein Mangel an der Expression antimikrobieller Peptide könnte die Anfälligkeit von Patienten mit atopischer Dermatitis für Hautinfektionen mit S. aureus erklären.
Ong et al. (Wed,) untersuchten diese Frage.
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