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HINTERGRUND: Die Inzidenzraten von Hautkrebs steigen mit abnehmender Breite in den meisten westlichen Ländern. Ultraviolette (UV) Strahlung ist ein Haupt-Risikofaktor für Hautkrebs. METHODEN: Wir haben den Zusammenhang zwischen UV-Exposition und Inzidenzraten von Plattenepithelkarzinom (SCC), Basalzellkarzinom (BCC) und kutanem Melanom (CM) untersucht und verschiedene mathematische Modelle an die experimentellen Daten angepasst. ERGEBNISSE: Der Zusammenhang zwischen Inzidenz und UV-Exposition für alle drei Krebsarten lässt sich am besten durch das Potenzgesetz beschreiben: ln(RTD) = Ab ·ln(Jährliche UVEry-Dosis), wobei die relative Tumordichte (RTD) altersadjustierte Inzidenzrate pro Flächeneinheit Haut darstellt und der Potenzparameter Ab der biologische Verstärkungsfaktor ist. Für SCC ist die RTD auf dem Kopf 16-19 Mal größer als am Rumpf. Für BCC beträgt dieser Faktor 7 und für CM liegt er bei 0,9-1,3. Ab für CM ist seit den 1960er Jahren nahezu unverändert geblieben. SCHLUSSFOLGERUNGEN: Der Zusammenhang zwischen Inzidenz und Sonnenexposition für alle drei Krebsarten wird gut durch das Potenzgesetz beschrieben. SCC ist von der gesamten UV-Exposition abhängig, während BCC und insbesondere CM auch von Expositionsmustern abhängig sind, wobei intermittierende Expositionen am krebserregendsten sind.
Moan et al. (Thu,) haben diese Frage untersucht.