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Whole-Cell-Patch-Clamp-Aufzeichnungen wurden in GABAergen Interneuronen durchgeführt, die durch grün fluoreszierendes Protein (GFP) in der lateralen Amygdala (LA) in vitro aus Glutaminsäure-Decarboxylase 67 (GAD67)-GFP-Mäusen kennzeichnet wurden. Neuronen wurden durch elektrotonische und elektrogene Parameter charakterisiert. Zytoplasma wurde von einzelnen Neuronen gesammelt, und die Einzellzell-RT-PCR wurde zur Detektion von molekularen Markern verwendet, die LA-Interneuronen kennzeichnen. Hierarchische Cluster- und multiple Diskriminanzanalysen zeigten die Existenz von fünf Typen von GABAergen Interneuronen, die zuverlässig durch elektrophysiologische Kriterien identifiziert werden können. Aktionspotentiale hatten eine kurze Dauer, gefolgt von ausgeprägter schneller Nachhyperpolarisation (AHP) in Interneuronen aller Typen, außer Typ V, das breite Aktionspotentiale erzeugte und typische Spike-Bursts zu Beginn depolarisierender Stimuli und ausgeprägte anomale nach innen rettende Eigenschaften zeigte. Interneuronen vom Typ I und II erzeugten Serien von Aktionspotentialen mit Frequenzanpassung bei aufrechterhaltender depolarisierender Stromstimulation mit insgesamt hohen Frequenzen und zeigten verzögertes Feuern, Stottern oder Rapid-Fire-Verhalten. Weitere unterscheidende Merkmale von Typ II-Interneuronen waren ein mittleres AHP nach Spike-Zügen und ausgeprägte anomale nach innen rettende Eigenschaften. Typ III und IV von Neuronen feuerten regelmäßig, während Typ IV keine ausgeprägte Spike-Frequenzanpassung aufwies. Darüber hinaus enthielten Interneuronen aller fünf Typen mRNA der Glutaminsäure-Decarboxylase 65 und Cholezystokinin, während nur Typ I-Interneuronen somatostatin-positiv waren. Insgesamt repräsentieren diese Daten ein detailliertes und zuverlässiges Klassifizierungsschema von LA-GABAergen Interneuronen und werden eine machbare Grundlage für nachfolgende funktionale Studien bieten.
Sosulina et al. (2010) haben diese Frage untersucht.