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Trotz der laufenden Malariakontrollstrategien im Tschad, einschließlich der Förderung der intermittierenden Präventivbehandlung in der Schwangerschaft (IPTp) und insektizidbehandelter Netze (ITNs), bleiben Abdeckung und Nutzung bei schwangeren Frauen suboptimal, insbesondere in Hochlastbezirken wie N'Djamena-Süd. Diese Studie hatte daher zum Ziel, den Einfluss des Bildungsniveaus, des monatlichen Einkommens und des Berufs auf die Nutzung von IPTp und ITNs bei schwangeren Frauen im Gesundheitsbezirk N'Djamena-Süd zu bewerten. Eine Querschnittsstudie mit analytischem Bestandteil wurde unter 400 schwangeren Frauen durchgeführt, die durch geschichtet zufällige Auswahl in Haushalten im Gesundheitsbezirk N'Djamena-Süd ausgewählt wurden. Die Software KoboCollect wurde verwendet, um die Daten zu sammeln, die später in Microsoft Excel 2013 verarbeitet und mittels SPSS (Statistical Package for Social Sciences) Version 27 analysiert wurden. Obwohl (354/400; 88,7%) der Befragten angaben, zu wissen, wie Malaria übertragen wird, identifizierten nur 48,2% Stiche von Mücken korrekt als den Überträger. Wissen über Präventionsmaßnahmen wurde von 71,4% berichtet, am häufigsten ITNs (52,8%) und IPTp (23%). Mehr als die Hälfte nannte die Unverfügbarkeit von IPTp (58,5%) und ITNs (50,7%), hauptsächlich aufgrund von Engpässen und hohen Kosten. Ein niedriges Bildungsniveau war stark mit der Nichtnutzung von IPTp (aOR = 3,2, 95% CI 1,17–8,74) und ITNs (aOR = 4,9, 95% CI 1,66–14,45) assoziiert. Ein monatliches Einkommen unter 50.000 FCFA war ebenfalls mit einer reduzierten IPTp-Nutzung verbunden (aOR = 2,15, 95% CI 1,00–4,62). Der Beruf zeigte keine signifikante Assoziation. Die Nutzung von IPTp und ITNs bleibt im Gesundheitsbezirk N'Djamena-Süd unzureichend, überwiegend aufgrund struktureller und sozioökonomischer Barrieren. Zielgerichtete Interventionen für Frauen mit niedrigem sozioökonomischen Status sowie eine verbesserte Versorgung mit Malariapräventionsgütern in Gesundheitseinrichtungen sind notwendig.
Alain et al. (Thu,) untersuchten diese Frage.