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Extensives Lesen (ER) ist eine Unterrichtsoption, die zunehmend Unterstützung und Anerkennung in der Pädagogik des Lesens in der zweiten Sprache (L2) erhält. Obwohl viele Versuche unternommen wurden, die Auswirkungen von ER auf die L2-Entwicklung zu entschlüsseln, gibt es eine geringe Untersuchung der affektiven Bereiche des Lesens. Die aktuelle Studie trägt dazu bei, diese Lücke zu schließen, indem sie den Effekt von ER auf die Leseeinstellung in L2 untersucht. Die Teilnehmer waren 61 Studierende, die Englisch als Fremdsprache an einer japanischen Universität lernten. Fünf Einstellungsvariablen wurden mithilfe eines 22-item Fragebogens gemessen, der auf einer Likert-Skala in den Kategorien Komfort, Angst, intellektuellem Wert, praktischem Wert und sprachlichem Wert bewertet wurde. Nach der Entfernung des sprachlichen Wertes aufgrund eines Deckeneffekts zeigten die Ergebnisse einen Anstieg in Komfort und intellektuellem Wert sowie einen Rückgang der Angst, ohne Einfluss auf den praktischen Wert. Die Implikationen für Forschung und Pädagogik werden diskutiert.
Junko Yamashita (Di.) hat diese Frage untersucht.