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Der Durchgang durch den Zellzyklus erfordert die sukzessive Aktivierung unterschiedlicher cyclin-abhängiger Proteinkinasen (CDKs). Diese Enzyme werden durch transiente Assoziationen mit cyclin-regulatorischen Untereinheiten, die Bindung inhibitorischer Polypeptide und reversible Phosphorylierungsreaktionen kontrolliert. Um die Progression zur DNA-Replikation zu fördern, phosphorylieren CDK/cyclin-Komplexe Proteine, die für die Aktivierung von Genen erforderlich sind, die an der DNA-Synthese beteiligt sind, sowie Komponenten der DNA-Replikationsmaschinerie. Anschließend löst ein anderer Satz von CDK/cyclin-Komplexen die Phosphorylierung zahlreicher Proteine aus, um die tiefgreifenden strukturellen Umgestaltungen zu fördern, die mit dem Eintritt der Zellen in die Mitose einhergehen. Derzeit konzentriert sich viel Forschung darauf, die Zusammenhänge zwischen CDK/cyclin-Komplexen und Signaltransduktionswegen, die das Zellwachstum, die Differenzierung und den Tod steuern, aufzudecken. Zukünftig könnte ein besseres Verständnis der Zellzyklusmaschinerie und ihrer Deregulierung während der Onkogenese neuartige Möglichkeiten für das diagnostische und therapeutische Management von Krebs und anderen krankheitsbedingten Proliferationen bieten.
Erich A. Nigg (Thu,) hat diese Frage untersucht.
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