Key points are not available for this paper at this time.
Die Natur der Tonhöhe und deren neuronale Kodierung wurden über ein Jahrhundert hinweg untersucht. Eine populäre Debatte drehte sich um die Frage, ob die Tonhöhe über „Orts“-Hinweise in der Cochlea oder über zeitliche Hinweise im Hörnerv kodiert wird. In der aktuellsten Inkarnation dieser Debatte wurde die Rolle der zeitlichen Feinstruktur hervorgehoben, die wichtige Informationen über Tonhöhe und Sprache vermittelt, insbesondere weil das Fehlen der zeitlichen Feinstrukturkodierung in Cochlea-Implantaten einige der Schwierigkeiten erklären könnte, mit denen Träger von Cochlea-Implantaten beim Wahrnehmen von Musik und Tonhöhenkonturen in der Sprache konfrontiert sind. Darüber hinaus haben einige Studien postuliert, dass hörgeschädigte Zuhörer möglicherweise einen spezifischen Defizit in Bezug auf die Verarbeitung der zeitlichen Feinstruktur aufweisen. Dieser Artikel überprüft einige der aktuellen Literatur zu dieser Debatte und argumentiert, dass viele der aktuellen Beweise, die die Bedeutung der Verarbeitung der zeitlichen Feinstruktur nahelegen, auch durch spektrale (Orts-) oder zeitliche Hüllkurvenhinweise erklärt werden können.
Andrew J. Oxenham (Di.) hat diese Frage untersucht.
Synapse has enriched 5 closely related papers on similar clinical questions. Consider them for comparative context: