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Die Schistosomiasis ist eine global bedeutende wasserübertragene Parasitenerkrankung, und mit den laufenden Kontrollmaßnahmen ändert sich die endemische Landschaft der Erkrankung. In Subsahara-Afrika beispielsweise wird die Landschaft immer heterogener, da es mehrere Arten von Schistosoma gibt, die unterschiedlich auf die laufende präventive Chemotherapie und die derzeit angewandten sektorübergreifenden Interventionen reagieren. Der Hauptfokus der präventiven Chemotherapie liegt in der Verabreichung von Praziquantel durch Massenmedikationsprogramme an diejenigen, die als infektions- und krankheitsgefährdet identifiziert oder vermutet werden. In einigen Ländern kann der regionale Fortschritt ungleichmäßig sein, aber an bestimmten Standorten bestehen sehr reale Aussichten, von der Kontrolle zur Unterbrechung der Übertragung und letztendlich zur Eliminierung überzugehen. Um diesen Übergang zu bewältigen, ist eine Neubewertung einiger der derzeit eingesetzten diagnostischen Werkzeuge, die in der Überwachung verwendet werden, erforderlich, sowie eine nach unten gerichtete Neuausrichtung der bestehenden Prävalenzschwellen, um eine Massenbehandlung auszulösen. Eine wesentliche Herausforderung wird es sein, die derzeitige Spende von Praziquantel auf derzeit übersehene Gruppen aufrechtzuerhalten und, wenn möglich, zu erweitern, um dann zu beurteilen, wann es angemessen ist, von der Massenmedikation zu selektiven Behandlungen überzugehen. Dabei wird sichergestellt, dass das Gesundheitssystem angepasst, vorbereitet und als kosteneffektiv erkennbar ist, um auf diese sich ändernden Krankheitsdynamiken zu reagieren, während wir auf die Zielvorgaben für 2020 und darüber hinaus zusteuern.
Tchuenté et al. (Mon,) haben diese Frage untersucht.