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Um Nachhaltigkeitsziele zu erreichen, ist es wichtig, Informationen zu Ökosystemleistungen (ÖL) in die Entscheidungsprozesse einzubeziehen. Es ist jedoch wenig über die Übereinstimmung zwischen den Bedürfnissen der Nutzer von ÖL-Informationen und den von der Forschungscommunity bereitgestellten Daten bekannt. Wir haben Stakeholder in Subsahara-Afrika befragt und deren Anforderungen an ÖL-Daten mit einer gezielten Stichprobenstrategie ermittelt. Von den Befragten, die ÖL-Informationen nutzen (90%; n=60), berichten 27%, dass sie über ausreichende Daten verfügen; der Rest benötigt zusätzliche Daten – insbesondere bei höheren räumlichen Auflösungen und zu mehreren Zeitpunkten. Die Mehrheit der Befragten konzentriert sich auf Versorgungs- und Regulierungsleistungen, insbesondere auf die Nahrungsmittel- und Frischwasserversorgung (beide 58%) sowie die Regulierung des Klimas (49%). Ihr Fokus liegt im Allgemeinen auf nationaler Ebene oder darunter und entsprechend der Verfügbarkeit von Daten. Unter den befragten Stakeholdern führten wir eine Nachfolgebewertung für eine Teilstichprobe von 17 technischen Experten durch. Die technischen Experten sind sich einig, dass ÖL-Modelle in der Lage sein müssen, Szenarien zu integrieren, und die meisten sind sich einig, dass ÖL-Modelle mindestens 90% genau sein sollten. Relativ grobe Modelle mit einer Auflösung von 1–10 km² sind jedoch für viele Dienstleistungen ausreichend. Um die Auswirkungen zukünftiger Forschungen zu maximieren, müssen dynamische, mehrstufige Datensätze zu ÖL zusammen mit Maßnahmen zur Kapazitätsbildung bereitgestellt werden.
Willcock et al. (Di,) untersuchten diese Frage.