Key points are not available for this paper at this time.
ZWECK: Zu untersuchen, ob die Größe des Sehnervs mit den Durchmessern der retinalen Venolen und Arteriolen in Zusammenhang steht. METHODEN: Die Bevölkerung von Beaver Dam, Wisconsin, im Alter von 43 bis 86 Jahren wurde eingeladen, an einer Baseline-Untersuchung von 1988 bis 1990 teilzunehmen. Während dieser Untersuchung wurden nach der Pupillenerweiterung Fotografien, die auf die Sehnerven konzentriert waren, aufgenommen. Sehnerv und Papille wurden aus stereoskopischen Fotografien gemessen, während die retinalen Gefäßmessungen aus einem einzigen digitalisierten Bild genommen wurden. Die zentralen retinalen Venenequivalente und zentralen retinalen Arterienäquivalente wurden anschließend berechnet. Daten für 3887 rechte Augen sind in die Analysen einbezogen. ERGEBNISSE: Enge retinales Venolen und Arteriolen wurden in den kleineren Sehnerven gefunden, wobei für den Durchmesser der Papille sowie für das Alter, den systolischen und diastolischen Blutdruck, die Brechkraft und das Geschlecht kontrolliert wurde. Die zentralen retinalen Arterienäquivalente lagen zwischen 156,04 +/- 16,82 Mikrometer in der kleinsten Sehnervenkategorie und 165,93 +/- 15,17 Mikrometer in der größeren Papillenkategorie (p < 0,001). Die zentralen retinalen Venenequivalente lagen zwischen 228,93 +/- 21,26 Mikrometer in der kleinsten und 243,18 +/- 22,32 Mikrometer in der größeren Papillenkategorie (p < 0,001). Die signifikante Reduktion der retinalen Gefäßdurchmesser war nur bei den kleinsten Sehnervengrößen offensichtlich. Eine Reduktion der retinalen Gefäßdurchmesser war weniger konsistent und nicht signifikant für kleine Papillengrößen. SCHLUSSFOLGERUNGEN: Die kleinsten Sehnerven waren mit kleineren Durchmessern der zentralen retinalen Arterie und der zentralen retinalen Vene assoziiert. Diese anatomische Beziehung könnte als zusätzlicher assoziierter Indikator für die nicht-arteritische anteriore ischämische Optikusneuropathie sowie für retinal-vaskuläre Ereignisse nützlich sein.
Lee et al. (Fri,) haben diese Frage untersucht.