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Die Möglichkeit, dass unresorbiertes Fett, das durch das menschliche Ileum passiert, eine inhibitorische Rückkopplungsregelung auf die Motilität des Jejunums ausübt, wurde bei 24 normalen Probanden untersucht, indem das Ileum mit einer fettinhaltigen Lösung perfundiert wurde, die darauf ausgelegt war, ileale luminale Fettkonzentrationen zu erzeugen, die denen bei Steatorrhoe ähnlich sind (30-40 mg/ml). Die mittleren Transitzeiten durch ein 30 cm langes, mit Kochsalz perfundiertes Jejunumsegment wurden mit einer Farbdilutionstechnik gemessen. Dreißig Minuten nach der ilealen Fettperfusion stiegen die mittleren Transitzeiten erheblich von einem Kontrollwert von 7.5 ± 0.9 Minuten auf 18.9 ± 2.5 Minuten (n = 5; p < 0.05). Dies war mit einer Zunahme des Volumens des perfundierten Segments verbunden, das auf 175.1 ± 22.9 ml anstieg (Kontrolle 97.6 ± 10.3 ml, n = 5; p < 0.05). Transitzeiten und segmentale Volumina waren 90 Minuten nach Beendigung der Fettperfusion wieder auf Basalwerte zurückgekehrt. Weitere Studien zeigten, dass die ileale Fettperfusion eine ausgeprägte Hemmung der Druckwellenaktivität im Jejunum produzierte, wobei die prozentuale Dauer der Aktivität von einem Kontrollniveau von 40.3 ± 5.0% auf 14.9 ± 2.8% in der Stunde nach der ilealen Perfusion fiel (p < 0.01). Die ileale Fettperfusion war mit deutlichen Erhöhungen des plazmatischen Enteroglucagons und Neurotensins verbunden, wobei die Spitzenwerte (218 ± 37 und 68 ± 13.1 pmol/l) mit denen postprandial bei Zöliakie beobachteten vergleichbar waren. Diese Beobachtungen zeigen das Vorhandensein eines inhibitorischen intestinalen Kontrollmechanismus beim Menschen, durch den die ileale Fettperfusion die Motilität des Jejunums hemmt und den kaudalen Transit des Inhalts des Jejunums verzögert.
Spiller et al. (Sun) untersuchten diese Frage.
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