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Die Normalisierung von aggressivem Verhalten bei Teenager-Paaren während des Datings ist ein Phänomen, das derzeit äußerst besorgniserregende Ausmaße annimmt. Die Konsequenzen schaffen ein ernstes öffentliches Gesundheitsproblem und haben daher das Interesse vieler Forscher an seinen Ursachen geweckt. Die meisten konzentrierten sich auf die Rolle des Aggressors. Allerdings sind die Prozesse der Aggression und Viktimisierung untrennbar, und die Opfern in den Hintergrund zu drängen, trägt nur dazu bei, die Prävalenz, Schwere und Dauerhaftigkeit des Problems zu erhöhen. Die Ziele dieser Studie waren: (i) die Arten und Häufigkeit von Missbrauch zu identifizieren, denen Jugendliche in ihren Beziehungen ausgesetzt sind; (ii) die Beziehung zwischen sexistischer Einstellung, Akzeptanz von Gewalt und Viktimisierung zu analysieren; und (iii) Prädiktoren der erlittenen Gewalt in jugendlichen Dating-Beziehungen zu bestimmen. Die Stichprobe bestand aus 2577 Jugendlichen (55,2 % Mädchen) im Alter von 14 bis 18 Jahren (M = 15,9, SD = 1,2). Die verwendeten Instrumente waren der Fragebogen zur Datinggewalt (Cuestionario de Violencia de Novios, CUVINO) und die Skala zur Erkennung von Sexismus bei Jugendlichen (Escala de Detección de Sexismo en Adolescentes, DSA). Die Ergebnisse zeigen, dass die Opfer eine hohe Toleranz gegenüber geschlechtsspezifischer Gewalt aufwiesen. Die Akzeptanz war größer, je häufiger der erlittene Missbrauch oder die Aggressionen waren. In Bezug auf sexistische Einstellungen hatten nur die zur wohlwollenden Dimension gehörenden Einstellungen prädiktiven Wert. Die Ergebnisse zeigen auch, dass die Wechselwirkung zwischen der Akzeptanz des erlittenen Missbrauchs und dem Ausdruck wohlwollender sexistischer Einstellungen die Viktimisierung vorhersagte, die spezifische Formen von Aggression beinhaltete.
Antelo et al. (Sun,) untersuchten diese Frage.