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ZIEL: Verhütbare Krankenhausaufenthalte werden international als Leistungsindikator für die Primärversorgung genutzt, aber der Einfluss anderer Faktoren des Gesundheitssystems bleibt schlecht verstanden. Diese Studie untersuchte die variationsbedingte Unterschiede bei den Raten verhütbarer Krankenhausaufenthalte zwischen den Krankenhäusern. SETTING: Verknüpfte Gesundheitsumfrage- und Krankenhausaufnahme-daten für eine Kohortenstudie von 266.826 Personen über 45 Jahren im Bundesstaat New South Wales, Australien. METHODEN: Die zwischen den Krankenhäusern variierende Zahl von verhütbaren Krankenhausaufenthalten wurde mithilfe von kreuzklassifizierten Mehrfachmitgliedschafts-Multilevel-Poisson-Modellen quantifiziert, die für persönliche soziodemografische, gesundheitliche und kontextuelle Merkmale auf regionaler Ebene angepasst wurden. Die Variation wurde auch für zwei Bedingungen untersucht, die voraussichtlich nicht von diskretionären Aufnahmepraktiken beeinflusst werden: Notfallaufnahmen wegen akuten Myokardinfarkts (AMI) und Hüftfrakturen. ERGEBNISSE: Wir fanden signifikante zwischen den Krankenhäusern variierende Raten von verhütbaren Krankenhausaufenthalten, wobei die Krankenhäuser im Durchschnitt um 26 % von dem landesweiten Durchschnitt abwichen. Patienten, die häufiger von Gemeinschafts- und Mehrzweck-Einrichtungen (kleineren Einrichtungen, die hauptsächlich in ländlichen Gebieten tätig sind) versorgt wurden, hatten höhere Raten von verhütbaren Krankenhausaufenthalten. Gemeinschaftskrankenhäuser wiesen die größte zwischen den Krankenhäusern variierende Zahl auf und umfassten die Einrichtungen mit den höchsten Raten verhütbarer Krankenhausaufenthalte. Es gab vergleichsweise wenig zwischen den Krankenhäusern variierende Raten von Aufnahmen wegen AMI und Hüftfrakturen. SCHLUSSFOLGERUNGEN: Die geografische Variation bei verhütbaren Krankenhausaufenthalten wird teilweise durch die Krankenhäuser bestimmt, was die unterschiedlichen Rollen widerspiegelt, die Gemeinschafts- und Mehrzweck-Einrichtungen im Vergleich zu größeren und principal referral hospitals innerhalb der Gemeinschaft spielen. Bei der Interpretation des Indikators sollte vorsichtig vorgegangen werden, da er nicht einfach als Leistungsmaß für die Primärversorgung verstanden werden kann.
Falster et al. (Fr,) untersuchten diese Frage.