Key points are not available for this paper at this time.
ZIEL: Überblick über das aktuelle Wissen zu den Auswirkungen, der Behandlung und Prognose von Hypothermie bei Menschen, Hunden und Katzen sowie der Anwendung therapeutischer Hypothermie in der klinischen Medizin. ÄTHIOLOGIE: Hypothermie kann eine primäre oder sekundäre Erkrankung sein und kann durch Umweltexposition, Krankheiten, Medikamente, Anästhesie oder Trauma verursacht werden. Therapeutische Hypothermie wurde in der Humanmedizin bei einer Vielzahl von Erkrankungen angewendet, einschließlich nach Herzstillstand. In der Tiermedizin wurde die Technik bei Herzoperationen angewendet, die einen Bypass erforderten, und bei einem Patienten mit hartnäckigen Anfällen. DIAGNOSE: Hypothermie kann basierend auf der gemessenen Temperatur oder klinischen Anzeichen diagnostiziert werden, und eine geeignete Diagnose kann nicht traditionelle Thermometer erfordern. THERAPIE: Wiedererwärmung ist die primäre Behandlung für akute Hypothermie, mit einer Intensität, die von passiver Oberflächenwiedererwärmung bis hin zu extrakorporaler Wiedererwärmung reicht. Das Ziel ist es, die Kerntemperatur auf ein Niveau zurückzubringen, das die normale physiologische Funktion aller Körperprozesse wiederherstellt. Andere unterstützende Therapien wie intravenöse Flüssigkeiten sind typischerweise indiziert, und wenn ein kardiopulmonaler Stillstand vorliegt, kann eine längere Wiederbelebung erforderlich sein. In Fällen von sekundärer Hypothermie ist die Umkehrung der zugrunde liegenden Ursache wichtig. PROGNOSSE: Es gibt nur wenige prognostische Indikatoren bei menschlichen und veterinärmedizinischen Patienten mit Hypothermie. Selbst die schwersten Fälle, einschließlich derjenigen, die mit kardiopulmonalem Stillstand vorgestellt werden, haben das Potenzial für eine vollständige Genesung mit entsprechender Therapie. Therapeutische Hypothermie hat gezeigt, dass sie das Ergebnis bei Menschen nach Herzstillstand verbessert. Weitere Studien sind erforderlich, um diese Anwendung in der Tiermedizin sowie die geeignete Therapie und Prognose für Fälle von spontaner Hypothermie zu untersuchen.
Brodeur et al. (Wed,) untersuchten diese Frage.