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HINTERGRUND: Körperliche Aktivität bietet eine Reihe von physischen und psychologischen Vorteilen für Krebsüberlebende, einschließlich der Minderung der Auswirkungen schädlicher, krebsbedingter Symptome und Behandlungsideen (z.B. Müdigkeit, Übelkeit) sowie der Verbesserung des allgemeinen Wohlbefindens und der Lebensqualität. Ziel der vorliegenden Pilotstudie war es, die physischen und psychologischen Vorteile eines 7-wöchigen Yoga-Programms für Krebsüberlebende zu untersuchen. METHODE: Geeignete Teilnehmer (vorab mit PAR-Q/PAR-MED-X gescreent) wurden zufällig der Interventionsgruppe (n=20) oder der Kontrollgruppe (n=18) zugewiesen. Alle Teilnehmer absolvierten unmittelbar vor und nach dem Yoga-Programm entsprechende Prä- und Post-Tests. ERGEBNISSE: Die Teilnehmer des Yoga-Programms (M Alter=51,18 (10,33); 92% weiblich) waren überwiegend Brustkrebsüberlebende, im Durchschnitt 55,95 (54,39) Monate nach der Diagnose. Signifikante Unterschiede zwischen der Interventions- und der Kontrollgruppe nach der Intervention wurden nur bei psychosozialen (d.h. globaler Lebensqualität, emotionaler Funktion und Durchfall) Variablen festgestellt (alle p's <0,05). Es gab auch Tendenzen für Gruppenunterschiede in die hypothesierten Richtungen bei den psychosozialen Variablen wie emotionaler Reizbarkeit, gastrointestinalen Symptomen, kognitiver Desorganisation, Stimmungsschwankungen, Anspannung, Depression und Verwirrung (alle p's <0,10). Schließlich gab es auch signifikante Verbesserungen sowohl bei den Programmteilnehmern als auch bei den Kontrollen von Prä- zu Post-Intervention in Bezug auf mehrere Variablen der körperlichen Fitness. SCHLUSSFOLGERUNGEN: Diese ersten Ergebnisse legen nahe, dass Yoga ein erhebliches Potenzial hat und weiter erforscht werden sollte als vorteilhafte Option für körperliche Aktivitäten für Krebsüberlebende. Zukünftige Forschungsanstrengungen könnten darauf abzielen, eine breitere Teilnehmerzahl (z.B. andere Krebsdiagnosen, männliche Probanden), eine größere Stichprobengröße und eine längere Programmdauer in einer RCT einzubeziehen.
Culos‐Reed et al. (Fr,) haben diese Frage untersucht.
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