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Die aktuelle Forschung untersucht, warum Menschen Macht wünschen und wie dieser Wunsch erfüllt werden kann. Wir schlagen vor, dass eine Machtposition subjektiv als Einfluss auf andere oder als Autonomie gegenüber dem Einfluss anderer erlebt werden kann. Umgekehrt kann eine Position mit geringer Macht als mangelnder Einfluss oder mangelnde Autonomie erlebt werden. Neun Studien zeigen, dass das subjektive Erleben der eigenen Macht als Autonomie den Wunsch nach Macht vorhersagt, während die Erfahrung von Einfluss auf andere dies nicht tut. Darüber hinaus stillt das Erlangen von Autonomie den Wunsch nach Macht, das Erlangen von Einfluss dagegen nicht. Die Studien belegten die Vorrangstellung der Autonomie sowohl in experimentellen als auch in korrelationalen Designs, über gemessene Mediation und manipulierte Mediatorenansätze hinweg sowie über drei verschiedene Kontinente (Europa, Vereinigte Staaten, Indien). Gemeinsam zeigen diese Studien, dass Menschen Macht nicht wünschen, um über andere zu herrschen, sondern um Herr ihres eigenen Bereichs zu sein und ihr eigenes Schicksal zu kontrollieren.
Lammers et al. (Mi,) untersuchten diese Frage.
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