Ziele: Diese Studie untersucht Bildungsunterschiede in den Niveau- und Veränderungswerten des Kontrollgefühls und der Hoffnungslosigkeit bei älteren Erwachsenen. Methode: Wir verwendeten Daten aus der Health and Retirement Study, einer laufenden alle zwei Jahre durchgeführten Umfrage mit einer national repräsentativen Stichprobe älterer Amerikaner, um Bildungsunterschiede im Kontrollgefühl (z. B. Beherrschung und wahrgenommene Einschränkungen) und Hoffnungslosigkeit zu untersuchen. Unsere Stichprobe bestand aus 8.495 Erwachsenen im Alter von 52 Jahren und älter, die 2006/2008 und 2010/2012 befragt wurden. Wir bewerteten separate Modelle für die Veränderung im Kontrollgefühl und in der Hoffnungslosigkeit und berücksichtigten dabei aktuelle Veränderungen in den sozialen Umständen und im Gesundheitszustand. Ergebnisse: Geringe Beherrschung, wahrgenommene Einschränkungen und Hoffnungslosigkeit waren am höchsten bei Personen mit weniger als einem Highschool-Abschluss. Über einen Zeitraum von 4 Jahren erlebte diese Gruppe die größten Rückgänge in der psychosozialen Funktion, was sich in höheren Zunahmen von geringer Beherrschung, wahrgenommenen Einschränkungen und Hoffnungslosigkeit zeigte. Bildungsunterschiede bestanden unabhängig von aktuellen negativen Erfahrungen, insbesondere dem Verlust von intimen sozialen Beziehungen und sozialer Unterstützung sowie dem Anstieg von Krankheiten und Behinderungen. Diskussion: Diese Ergebnisse heben die Bedeutung der Bildung für das Kontrollgefühl und die Hoffnungslosigkeit im Alter hervor und zeigen den kumulativen Vorteil höherer Bildungsniveaus für die psychosoziale Funktion auf.
Mitchell et al. (Thu,) untersuchten diese Frage.