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Dieses Papier beschäftigt sich mit der Hypothese, dass das Erleben des Geltens für andere umgekehrt mit depressiver Symptomatologie korreliert. Wir bewerten auch, inwieweit das Geltens sich mit anderen Maßnahmen persönlicher und sozialer Ressourcen überschneidet oder redundant ist. Basierend auf multivariaten Analysen von zwei Wellen von Daten aus einer großen urbanen Gemeinschaftsstichprobe (n = 1.300) identifizieren wir drei wichtige Erkenntnisse. Erstens erleben Frauen deutlich höhere Werte des Geltens als Männer. Daher würden Frauen, wenn Männer und Frauen gleiche Werte des Geltens hätten, sogar höhere Depressionswerte im Vergleich zu Männern berichten. Zweitens ist klar, dass das Geltens und Unterdimensionen sozialer Unterstützung unter Männern deutlich mehr miteinander verknüpft sind als unter Frauen. Schließlich bestätigen die Analysen, dass das Geltens bedingt prädiktiv für Depressionen nach Geschlecht ist. Speziell sind Variationen im Geltens prädiktiv für Depressionen bei Frauen, nicht jedoch bei Männern. Diese Beziehung wird sowohl quersektorisch als auch über die Zeit hinweg bestätigt.
Taylor et al. (Sa,) haben diese Frage untersucht.