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Diese Studie konzentrierte sich auf die Auswirkungen der Behandlung mit dem hypomethylierenden Arzneimittel 5-Azacitidin auf den Redoxstatus und die Entzündung bei 24 MDS-Patienten. Klinische und genetische Merkmale der MDS-Patienten wurden erfasst, und es wurden periphere Blutproben verwendet, um die Aktivität des endogenen antioxidativen Abwehrsystems (Superoxiddismutase, SOD; Katalase, CAT; Glutathionperoxidase, GPx; und Reduktase, GRd) zu bestimmen, sowie Marker für oxidativen Schaden (Lipidperoxidation, LPO und fortgeschrittene oxidierte Proteinprodukte, AOPP). Darüber hinaus wurden proinflammatorische Zytokine und Plasma-Nitrit- sowie Nitratspiegel als Marker der Entzündung sowie CoQ10-Plasmaspiegel gemessen. Insgesamt zeigten MDS-Patienten einen geringeren Redoxstatus in Bezug auf eine Reduktion des GSSG/GSH-Verhältnisses und der LPO-Spiegel sowie eine erhöhte CAT-Aktivität im Vergleich zu gesunden Personen, ohne dass Veränderungen in den SOD-, GPx- und GRd-Aktivitäten oder den AOPP-Spiegeln beobachtet wurden. Bei der Analyse der Entwicklung von frühen zu fortgeschrittenen Stadien der Erkrankung stellten wir fest, dass die GPx-Aktivität, das GSSG/GSH-Verhältnis, LPO und AOPP zunahmen, während CAT abnahm. Veränderungen in GPx standen im Zusammenhang mit der Präsenz von Risikofaktoren wie hohem IPSS-R oder mutationalem Score. Darüber hinaus gab es einen Anstieg der IL-2-, IL-6-, IL-8- und TNF-α-Plasmaspiegel, mit einem weiteren Anstieg von IL-2 und IL-10 von den frühen zu den fortgeschrittenen Stadien der Erkrankung. Allerdings beobachteten wir keinen Zusammenhang zwischen Entzündung und oxidativem Stress. Schließlich erzeugte die Behandlung mit 5-Azacitidin oxidativen Stress bei MDS-Patienten, ohne die Entzündungswerte zu beeinflussen, was darauf hindeutet, dass der oxidative Status und die Entzündung zwei unabhängige Prozesse sind.
Montes et al. (Sun,) untersuchten diese Frage.
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