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• Forscher haben schon lange vorgeschlagen, dass Schizophrenie mit einer Beeinträchtigung der Regulierung der Aufmerksamkeit in Zusammenhang stehen könnte. In diesem Bericht wurde die Leistung von schizophrenen Patienten mit der von nicht-schizophrenen Kontrollpersonen in ihrer Fähigkeit, die visuelle Aufmerksamkeit zu lenken, verglichen. Im ersten Experiment unterscheiden sich die Patienten von den Kontrollen durch eine langsamere Reaktion auf ein Ziel im rechten Gesichtsfeld im Vergleich zu einem Ziel im linken Gesichtsfeld, wenn die Aufmerksamkeit nicht zuerst auf den Zielort gerichtet war. Im zweiten Experiment unterschieden sich die Patienten von den Kontrollen durch eine stärkere Neigung zugunsten symbolischer Informationen gegenüber sprachlichen Informationen über räumliche Richtung. In beiden Experimenten zeigten die Patienten Aufmerksamkeitsdefizite, die ähnlich waren wie bei Patienten aus vorherigen Studien mit einseitigen Läsionen der linken Gehirnhälfte. Die Identifizierung von Leistungsanomalien mithilfe von Aufgaben, die einfach sind, zerlegbare kognitive Komponenten aufweisen, mit diskreten neuronalen Systemen in Verbindung stehen und nicht-spezifische Variablen kontrollieren, bildet die Grundlage für die Konstruktion vernünftiger Hypothesen über die kognitive Psychologie und funktionelle Neuroanatomie der Schizophrenie.
Michael I. Posner (1988) untersuchte diese Frage.