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Diese Studie untersucht die Auswirkungen von pandemiebedingter Stigmatisierung auf die Unterstützung von Touristen für Reiseziele, die mit COVID-19 verbunden sind, wobei Wuhan als Fallbeispiel dient. Basierend auf einem evolutionären Tourismusparadigma zeigen Umfragedaten von 421 chinesischen Befragten, dass ein wahrgenommener Krankheitsinfektionsgrad die Stigmatisierung verstärkt, die touristische Solidarität verringert, aber den ethnocentristischen Support erhöht. Strukturgleichungsmodellierung zeigt, dass Solidarität zwar Empathie fördert, jedoch nicht direkt zu Verhaltensweisen wie Besuchen oder Ausgaben führt. Im Gegensatz dazu sagt touristischer Ethnozentrismus unterstützende Handlungen stärker voraus, was darauf hindeutet, dass Nationalstolz Stigmatisierung entgegenwirken kann. Diese Ergebnisse bieten umsetzbare Einblicke für Tourismustreiber und unterstreichen die Bedeutung von Strategien, die nationale Identität nutzen und Sicherheitsbedenken transparent ansprechen, um das Vertrauen der Reisenden wiederherzustellen. Diese Studie trägt zur Diskussion über gesundheitsbezogene Stigmatisierung, kulturelle Identität und Tourismuswiederherstellung bei und schlägt entsprechende Maßnahmen zur Stigmareduzierung vor.
Liu et al. (Mon,) haben diese Frage untersucht.