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Zusammenfassung. Der Artikel untersucht den Vertrag von Lissabon und behauptet, dass die Auswirkungen des Vertrags darin bestehen würden, die bestehenden Regelungen für die GASP/ESVP zu reformieren, anstatt sie zu revolutionieren. Angesichts der Unsicherheit über die Zukunft des Vertrags von Lissabon seit dem irischen Referendum am 12. Juni 2008 betrachtet der Artikel, welche zukünftigen Szenarien für die Bestimmungen der GASP/ESVP des Vertrags denkbar sein könnten. Der Artikel nimmt keine Bewertung der Glaubwürdigkeit dieser zukünftigen Szenarien vor, sondern führt zunächst die durch den Vertrag eingeführten Änderungen der GASP/ESVP auf; die durch die Änderungen aufgeworfenen Fragen; und betrachtet dann die daraus resultierenden Auswirkungen auf das Funktionieren der GASP/ESVP, entweder durch die Genehmigung der Reform durch die Ratifizierung des Vertrags oder, sofern als glaubwürdiger Vorschlag betrachtet, durch stufenweise Umsetzung. Wie der Artikel zeigt, werden in den meisten Fällen die durch den Vertrag von Lissabon eingeführten Reformen (oder im Rahmen eines ‚Cherry-Picking‘-Prozesses) weiterhin substantielle Entscheidungen erfordern, um die Form ihrer Umsetzung zu bestimmen.
Juncos et al. (Sun,) haben diese Frage untersucht.