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Dieser Artikel untersucht die Rolle von Affekten in der Gouvernementalität und entwickelt das Konzept des ‚affektiven Milieus‘, um die liberalen Formen der Managementkontrolle in Marktumgebungen besser zu verstehen. Aus Foucaults Schriften über Zustimmung, Sicherheit und Technologien des Selbst herausgehend, schlagen wir vor, dass die Regime der Gouvernementalität sowohl rationale als auch affektive Milieus sind, und schlagen vor, dass die spinozan-deleuzianische Affekttheorie einen Zugangspunkt bietet, um zu erkunden, wie Regime der Gouvernementalität als affektive Milieus operieren. Die spinozan-deleuzianische Affekttheorie hilft, die affektiven Komplexitäten zu verstehen und versucht, affektive Allianzen in der Gouvernementalität zu schaffen. Wir untersuchen, wie Top-Manager in international tätigen Papier- und Metallunternehmen in ein neues affektives Milieu eintreten, wenn sie den Prozess der Marktliberalisierung durchlaufen. Das affektive Milieu schwankt zwischen den Gefahren und Versprechungen des Marktes. Mit dem Konzept des Primings analysieren wir, wie die Top-Manager die affektiven Bedrohungen und Versprechungen der geöffneten Märkte nutzen und wie sie versuchen, Managementtechniken zu entwickeln, um Mitarbeiter im neuen Milieu zu motivieren und zu orientieren.
Kantola et al. (Wed,) untersuchten diese Frage.
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