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Die Meditationsforschung konzentriert sich tendenziell auf positive Effekte. Neuere Studien haben jedoch eine Reihe potenzieller negativer Effekte entdeckt, die häufiger auftreten könnten, als man erwarten würde. Es gibt verschiedene Auffassungen von "negativen Effekten", und solche Effekte werden unterschiedlich als "herausfordernd", "unangenehm", "ungünstig" und "schädlich" bezeichnet. Bevor die Arbeit an einer einheitlichen Auffassung von negativen Effekten beginnen kann, muss der Begriff "Meditationshindernisse" geklärt werden. Die Forschung zu Meditationshindernissen ist sehr rar. Traditionelle buddhistische Texte und neuere Meditationshandbücher behandeln verschiedene Arten von Meditationshindernissen und definieren sie als Reaktionen, die den spirituellen Fortschritt im Allgemeinen und den Zugang zu Vertiefungszuständen im Besonderen beeinträchtigen oder stoppen. Verschiedene Strategien wurden entwickelt, um Hindernisse zu überwinden oder entgegenzuwirken. Eine einflussreiche Idee besteht jedoch darin, ein Hindernis als den Weg zur Befreiung zu betrachten, was entweder die Unterscheidung zwischen positiv und negativ mehrdeutig macht oder sie zusammenbricht. Dadurch wird in Frage gestellt, ob eine einheitliche Auffassung von "negativem Effekt" überhaupt aufrechterhalten werden kann. Dieser Artikel gibt einen Überblick über das Konzept der Meditationshindernisse und erörtert sowohl die Probleme als auch die potenziellen Vorteile, die in der Idee liegen, die Unterscheidung zwischen negativen und positiven Effekten zu relativieren. Eine solche Idee kann entweder für Praktizierende schädlich oder ihr größter Vorteil sein.
Terje Sparby (Sun) hat diese Frage untersucht.