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Soziale Hinweise, wie Blickkontakt und zeigende Finger, können die Priorisierung spezifischer Orte für die kognitive Verarbeitung erhöhen. Eine frühere Studie, die eine manuelle Erreichungsaufgabe verwendete, zeigte, dass obwohl sowohl Blick- als auch Zeigehinweise die Zielpriorisierung (Reaktionszeiten RTs) veränderten, nur die Zeigehinweise die Ausführung der Handlung (Trajektorienabweichungen) beeinflussten. Diese unterschiedlichen Effekte von Blick- und Zeigehinweisen auf die Handlungsdurchführung könnten darauf zurückzuführen sein, dass das Blicksignal durch einen entkörperlichten Kopf vermittelt wurde; daher fehlte dem Modell das Potenzial für einen Körperteil (d.h. Hände), um mit dem Ziel zu interagieren. In der vorliegenden Studie wurde das Bild eines männlichen Modells, dessen Blickrichtung mit zwei potenziellen Zielorten übereinstimmte, zentral präsentiert. Das Modell hatte entweder seine Arme und Hände unter den potenziellen Zielorten ausgestreckt, was auf das Potenzial hinwies, auf die Ziele zu handeln (Experiment 1), oder hatte seine Arme vor seiner Brust verschränkt, was das Fehlen eines Handlungspotenzials anzeigte (Experiment 2). Die Teilnehmer griffen nach einem Ziel, das einem nicht prädiktiven Blicksignal bei einer von drei Asynchronitäten der Stimuluspräsentation folgte. Die RTs und die Bewegungsbahnen der Bewegungen zu signalisierten und nicht signalisierten Zielen wurden analysiert. Die RTs zeigten einen Erleichterungseffekt für beide Experimente, während die Trajektorienanalyse erleichternde und hemmende Effekte offenbarte, jedoch nur in Experiment 1, als das Modell potenziell auf die Ziele handeln konnte. Die Ergebnisse dieser Studie deuteten darauf hin, dass, wenn das Blickmodell das Potenzial hatte, mit dem signalisierten Zielort zu interagieren, der Blick des Modells nicht nur die Zielpriorisierung beeinflusste, sondern auch die Bewegungsdurchführung.
Ghafir et al. (Fr,) untersuchten diese Frage.
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