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Das Verständnis, wie Menschen non-humanen Tieren Empathie (im Folgenden „Tiere“) wahrnehmen und Erfahrungen konstruieren, kann wichtige Informationen liefern, um unser Verständnis darüber zu verbessern, wie Begleittiere zur sozialen Unterstützung beitragen. Diese Studie untersucht die Phänomenologie der Tierempathie, indem sie erforscht, wie Menschen sinnbildende Narrative dieser Erfahrungen konstruieren, mit der Hypothese, dass anthropomorphe Zuschreibungen eine Schlüsselrolle in diesen Konstruktionen spielen würden. Umfassende, halbstrukturierte Interviews wurden mit sechs Teilnehmern durchgeführt, wobei die etablierte Methodologie der interpretativen phänomenologischen Analyse verwendet wurde, um eine tiefgehende Untersuchung darüber zu ermöglichen, wie sie interpretieren und emotional reagieren. Die Teilnehmer berichteten übereinstimmend von Veränderungen im normalen Verhalten ihrer Begleittiere als Schlüssel zur Identifizierung von Erfahrungen der Tierempathie, waren jedoch in ihren Konstruktionen wahrgenommener interner Treiber innerhalb ihrer Hunde und Katzen zutiefst paradox. Die Erklärungen waren stark dichotom, von hoch anthropomorph bis hoch anthropozentrisch, und diese Extreme wurden sowohl innerhalb der individuellen Teilnehmernarrative als auch innerhalb einiger thematischer Konstrukte kombiniert. Diese Forschung zeigt, dass Erfahrungen von Empathie bei Begleittieren für Menschen kraftvoll und bedeutungsvoll sein können, aber die inkonsistente Mischung aus anthropomorpher und anthropozentrischer Argumentation verdeutlicht die verwirrte Natur des menschlichen Verständnisses der inneren Zustände von Tieren. Einsichten darüber, wie Menschen Tierempathie konstruieren, haben Auswirkungen auf den moralischen Status dieser Tiere und eine Anwendung für Begleittiere, die explizit zur sozialen Unterstützung eingesetzt werden, wie beispielsweise in der tiergestützten Therapie und bei emotionalen Unterstützungs-Tieren.
Hiestand et al. (Tue,) untersuchten diese Frage.
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