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ZIEL: Diese Studie untersuchte die Zusammenhänge zwischen dem familiären Umfeld und dem Fernsehkonsum von Kindern (TV) sowie der Wahrscheinlichkeit, eine niedrige Aktivität aufzuweisen. FORSCHUNGSMETHODEN UND -VERFAHREN: Im Jahr 2001 wurden Kinder aus 19 Grundschulen in Melbourne, Australien, rekrutiert. Eltern füllten einen Fragebogen über das Fernsehverhalten ihres Kindes und das familiäre Umfeld aus. Auch die Kinder füllten einen Fragebogen aus und trugen 8 Tage lang einen Beschleunigungsmesser. Bewegungskontakte wurden verwendet, um niedrig aktive Kinder (unteres Quartil) zu identifizieren. Die Daten wurden im Mai 2004 analysiert. ERGEBNISSE: Die Stichprobe bestand aus 878 Kindern (Durchschnittsalter = 11,5 +/- 0,6 Jahre). Eine multiple logistische Regression zeigte, dass die nach dem sozioökonomischen Status angepassten Odds Ratios (AOR) = 0,4 Jungen, die Häufigkeit, mit der Familien gemeinsam fernsehen (AOR = 2,0 Jungen), der Fernsehkonsum der Mütter (AOR = 1,8 Jungen; AOR = 2,5 Mädchen) und Väter (AOR = 2,6 Jungen; AOR = 2,8 Mädchen) sowie Regeln, die das Fernsehen während der Mahlzeiten untersagen (AOR = 0,6 Jungen; AOR = 0,6 Mädchen) mit Kindern verbunden sind, die mehr als 2 Stunden pro Tag fernsehen. Variablen, die mit einer niedrigen körperlichen Aktivität assoziiert waren, umfassten die selbst berichtete Freude an der Internetnutzung (AOR = 1,7 Jungen) und die Vorliebe, fernzusehen (AOR = 2,3 Mädchen), die Wahrnehmung, dass die Mutter häufig den Computer nutzt (AOR = 1,9 Jungen) und gerne an dem Computer arbeitet (AOR = 0,6 Mädchen), die berichtete Nutzung von Computer-/Elektronikspielen durch Väter (AOR = 1,7 Mädchen), die Häufigkeit, mit der Familien den Computer gemeinsam benutzten (AOR = 0,4 Mädchen), Regeln, dass das Fernsehen beaufsichtigt werden muss (AOR = 1,9 Jungen; AOR = 0,6 Mädchen) und das Vorhandensein von Pay-TV (AOR = 0,6 Jungen) und elektronischen Spielen zu Hause (AOR = 2,6 Jungen). DISKUSSION: Diese Ergebnisse deuten darauf hin, dass die Beziehungen zwischen dem familiären Umfeld und dem Fernsehkonsum sowie der niedrigleveligen Aktivität komplex sind und dass diese Verhaltensweisen eigenständig sind.
Salmon et al. (Tue,) haben diese Frage untersucht.