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Infolge der aktuellen Empfehlungen der ICRP 60 und in Erwartung möglicher Regelungen zur beruflichen Exposition von Besatzungsmitgliedern kommerzieller Flüge wurde über einen Zeitraum von einem Jahr eine zweigeteilte Untersuchung durchgeführt, um die gesamte äquivalente Dosis auf repräsentativen kanadischen Flugrouten zu bestimmen. Im Rahmen der Studie wurde ein spezieller wissenschaftlicher Messflug (unter Verwendung sowohl einer konventionellen Suite von aktiven Detektoren als auch passiver Dosimetrie) eingesetzt, um das komplexe Mischstrahlungsfeld zu charakterisieren und die verschiedenen Instrumentierungen miteinander zu vergleichen. Im anderen Teil der Studie trugen freiwillige Besatzungsmitglieder (passive) Neutronenblasen-Detektoren während ihrer routinemäßigen Flugdienste. Aus diesen Messungen wurde die gesamte äquivalente Dosis für eine gegebene Route abgeleitet, wobei der Neutronenanteil unter Berücksichtigung der wissenschaftlichen Flugdaten und der Berechnungen mit dem Computerprogramm (CARI-LF) bestimmt wurde. Diese Untersuchung hat eine umfangreiche Datenbank mit über 3100 Messungen geliefert, die die gesamte äquivalente Dosis für 385 verschiedene Routen bereitstellt. Durch die Einbeziehung von Flugfrequenzinformationen und den angesammelten Flugstunden wurden auch die jährlichen beruflichen Expositionen von 26 Flugmitgliedern bestimmt. Diese Studie hat gezeigt, dass die meisten kanadischen inländischen und internationalen Besatzungsmitglieder die vorgeschlagene jährliche ICRP 60 öffentliche Grenze von 1 mSv.y-1 überschreiten werden, jedoch weit unter der beruflichen Grenze von 20 mSv.y-1 liegen werden.
Lewis et al. (Fri,) haben diese Frage untersucht.