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Einleitung: Die Literatur zur Ergotherapie, die zwar verstärkt kulturellen Unterschieden und Diversität Aufmerksamkeit schenkt, hat weitgehend die Situation von Therapeuten ignoriert, die selbst Mitglieder sozialer und kultureller Minderheiten sind. 'Unterschied' wird als ausschließliches Attribut des Klienten angesehen. Methode: Diese qualitative Studie untersuchte die beruflichen Erfahrungen von 12 Ergotherapeuten in Irland, die sich selbst als behindert oder als Mitglieder ethnischer Mindergruppen identifizierten. Ergebnisse: Die Teilnehmer berichteten von Herausforderungen mit Kollegen und Vorgesetzten, die hauptsächlich um kulturelle Unterschiede in den Normen und Erwartungen, die soziale Interaktionen, Kommunikation und Praktiken leiten, drehten. Offene Diskriminierung wurde nur von behinderten Therapeuten berichtet. Bei Klienten kam es ebenfalls zu Konflikten kultureller Werte, aber die Teilnehmer erlebten auch offene und verdeckte Vorurteile und Intoleranz. Dies war besonders schwierig im Kontext einer client-zentrierten Praxis zu bewältigen. Fazit: Kulturelle Kompetenz, als die vorherrschende Herangehensweise an Diversität, betont das Aussetzen eigener Werte, um die der Klienten zu erleichtern. Diese Forderung kann für Minderheitentherapeuten unangemessen sein, die möglicherweise Vorurteilen und Diskriminierung ausgesetzt sind. Im Gegensatz dazu betonen kulturelle Demut und kritische Reflexivität die Aushandlung von Werten im Kontext sozialer Machtverhältnisse, ein Ansatz, der die Ergotherapie besser positionieren könnte, um von einer vielfältigen Belegschaft zu profitieren.
Beagan et al. (Thu,) untersuchten diese Frage.