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Zusammenfassung Das Veröffentlichen-oder-Verlieren-Prinzip ist ein Fakt des akademischen Lebens geworden, um eine Position zu erlangen oder befördert zu werden. Immer mehr Beweise deuten darauf hin, dass die Vorteile dieses Drucks durch die Nachteile, wie Formen der Zielverlagerung durch Wissenschaftler oder unethische Praktiken, ausgeglichen werden. In dieser Arbeit bewerten wir, ob der empfundene Arbeitsdruck (Veröffentlichungen, Mittelakquise, Lehre, Verwaltung) mit unterschiedlichen Einstellungen zur Wissenschaft und zum Arbeitsplatz unter Ökonomen an niederländischen Universitäten verbunden ist. Der Veröffentlichungdruck ist hoch und steht in Beziehung zur Fakultätsposition und zur Rangposition der Universität. Basierend auf einer latenten Klassenanalyse können wir eine klare Spaltung unter den Ökonomen erkennen. Rund zwei Drittel der Ökonomen nehmen wahr, dass dieser Druck sowohl Vorteile als auch ernsthafte Nachteile hat, und ein Drittel sieht nur Vorteile und keine Nachteile. Vollprofessoren sehen mehr als andere Fakultätsmitglieder die positiven Seiten des Veröffentlichen-oder-Verlieren-Prinzips und praktisch keine Nachteile. Diese unterschiedlichen Wahrnehmungen spiegeln sich auch in ihrer Wertschätzung des akademischen Arbeitsumfelds wider.
H.P. van Dalen (Do,) hat diese Frage untersucht.
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