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Wir untersuchen das seismische Risiko aus der Sicht des gewerblichen Immobilieninvestors. Wir präsentieren eine Methodik zur Schätzung des unsicheren Nettovermögenswerts (NAV) einer Investitionsmöglichkeit unter Berücksichtigung des Marktrisikos und des seismischen Risikos. Für das seismische Risiko verwenden wir eine leistungsbasierte Erdbebeningenieurmethodik namens anlagenbasierte Verwundbarkeit (ABV). Für das Marktrisiko ziehen wir Beweise für die Volatilität der Rendite von Investitionen in den Vereinigten Staaten heran. Wir stellen fest, dass die Unsicherheit im NAV im Vergleich zur Risikotoleranz der Investoren erheblich sein kann, was es angemessen macht, einen entscheidungsanalytischen Ansatz für die Investitionsentscheidung zu verfolgen, bei dem man den Sicherheitsäquivalenten (CE) optimiert, anstelle des NAV. Die Unsicherheit im Marktwert scheint die Unsicherheit der Erdbebenreparaturkosten erheblich zu übersteigen. Folglich ist CE empfindlich gegenüber dem Mittelwert der Erdbebenreparaturkosten, jedoch nicht gegenüber seiner Varianz. Daher spielt das seismische Risiko für einen Immobilieninvestor nur im Mittel eine Rolle, zumindest für die hier untersuchten Demonstrationsgebäude.
Porter et al. (Mon,) haben diese Frage untersucht.
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