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Dieser Artikel analysiert die Wahrnehmungen bewaffneter Gruppen hinsichtlich des Konzepts von Zivilisten in nicht internationalen bewaffneten Konflikten, anhand ihrer Verhaltenskodizes und anderer Verpflichtungen. Er soll Licht auf die Umsetzung dieses sehr kritischen Prinzips der Unterscheidung durch diese nichtstaatlichen Akteure werfen, dessen genaue Ausgestaltung in nicht internationalen bewaffneten Konflikten heftig diskutiert wird. Der Artikel präsentiert verschiedene Ansätze zum Prinzip der Unterscheidung in nicht internationalen bewaffneten Konflikten: den spezifischen Handlungsansatz, den Mitgliedschaftsansatz, den funktionalen nicht privilegierten Kämpferansatz und die direkte Teilnahme an Feindseligkeiten mit erweitertem zeitlichem Rahmen im Hinblick auf die Verpflichtungen und Zusagen verschiedener bewaffneter Gruppen. Er schließt mit den Erkenntnissen, die auf der Grundlage der Untersuchung der von bewaffneten Gruppen gemachten Verpflichtungen gewonnen wurden, und hebt insbesondere die Problemfragen hervor, die hinsichtlich des Prinzips der Unterscheidung in nicht internationalen bewaffneten Konflikten problematisch bleiben, sowie die Bereiche, in denen ein Konsens denkbar ist.
Camille Marquis Bissonnette (Mon,) hat diese Frage untersucht.