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Das Altern geht mit einem fortschreitenden Verlust an Skelettmuskelmasse und Kraft einher, was zu einem Verlust der Funktionsfähigkeit und einem erhöhten Risiko für die Entwicklung chronischer Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes führt. Der altersbedingte Verlust an Skelettmuskelmasse resultiert aus einer chronischen Störung im Gleichgewicht zwischen Muskelproteinsynthese und -abbau. Da die basalen Muskelproteinsyntheseraten zwischen gesunden jungen und älteren Menschen voraussichtlich nicht unterschiedlich sind, wurde vorgeschlagen, dass Muskeln von älteren Erwachsenen nicht in der Lage sind, die protein-synthetische Reaktion auf anabole Stimuli wie Nahrungsaufnahme und körperliche Aktivität zu regulieren. Tatsächlich ist die Dosis-Reaktions-Beziehung zwischen myofibrillärer Proteinsynthese und der Verfügbarkeit von essentiellen Aminosäuren und/oder der Intensität des Widerstandstrainings bei älteren Menschen nach unten und nach rechts verschoben. Diese sogenannte 'anabolische Resistenz' ist ein Schlüsselfaktor, der für den altersbedingten Rückgang der Skelettmuskelmasse verantwortlich ist. Interessanterweise ist langfristiges Widerstandstraining eine effektive therapeutische Intervention zur Steigerung der Skelettmuskelmasse und verbessert die funktionale Leistung bei älteren Menschen. Der Konsum verschiedener Proteinarten, d.h. Protein-Hydrolysate, kann unterschiedliche stimulierende Effekte auf die Muskelproteinsynthese bei älteren Menschen haben, was auf die höhere Rate von Verdauung und Absorption zurückzuführen sein könnte. Aktuelle Forschungen zielen darauf ab, die Wechselwirkungen zwischen Ernährung, Bewegung und der adaptiven Reaktion der Skelettmuskulatur zu beleuchten, um effektivere Strategien zur Maximierung der therapeutischen Vorteile von Lebensstilinterventionen bei älteren Menschen zu definieren.
René Koopman (Mon,) untersuchte diese Frage.