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KONTEXT: Es wird angenommen, dass bei Personen mit Typ-2-Diabetes mellitus (T2DM) die Blutdruckempfindlichkeit gegenüber Salzaufnahme und die Häufigkeit eines niedrigen Reninstatus im Vergleich zur nichtdiabetischen Bevölkerung erhöht sind. Studien, die diese Annahmen unterstützen, könnten jedoch durch die Einschlusskriterien der Teilnehmer verfälscht worden sein, und die Studienergebnisse könnten auf Schädigungen der Zielorgane hindeuten. ZIEL: Ziel dieser Studie war es, in einer Kohorte von T2DM 1) die Häufigkeit der Salzempfindlichkeit des Blutdrucks zu untersuchen und 2) ob Veränderungen des Renin-Angiotensin-Aldosteron-Systems (RAAS) zur Salzempfindlichkeit in dieser Population beitragen. DESIGN, PATIENTEN UND METHODEN: Innerhalb der Teilnehmer der HyperPATH-Kohorte wurden vier Gruppen analysiert: 1) T2DM mit Hypertonie (HTN), n=51; 2) T2DM ohne HTN, n=30; 3) nur HTN, n=451; und 4) normotensiv, n=209. Phänotypstudien wurden durchgeführt, nachdem die Teilnehmer zwei Diätphasen abgeschlossen hatten: liberales Natrium (200 mmol/d) und niedriges Natrium (10 mmol/d) jeweils 7 Tage. Die Teilnehmer wurden nach jeder Diät über Nacht in ein klinisches Forschungszentrum aufgenommen, und die liegenden Messungen des RAAS vor und nach einer 60-minütigen Angiotensin-II-Infusion (3 ng/kg·min) wurden erhalten.ERGEBNISSE: Eine multivariate Regressionsanalyse zeigte, dass der T2DM-Status (alle Personen mit T2DM vs. Personen ohne T2DM) nicht mit der Veränderung des mittleren arteriellen Drucks zwischen den niedrigen und liberalen Natriumpartien assoziiert war, nachdem Alter, Geschlecht, Body-Mass-Index, Rasse und Ausgangsblutdruck berücksichtigt wurden (T2DM-Status, P=0,5). Darüber hinaus waren zwei intermediäre Phänotypen des veränderten RAAS, niedriger Renin und Nichtmodulation (NMOD), mit salzempfindlichem Blutdruck assoziiert, traten jedoch mit unterschiedlichen Häufigkeiten in den Gruppen T2DM-HTN und HTN auf (niedriger Renin, 12% T2DM-HTN vs. 29% HTN; NMOD, 41% T2DM-HTN vs. 27% HTN; P=0,01). SCHLUSSFOLGERUNG: Die Häufigkeit von NMOD bei Teilnehmern mit T2DM war signifikant höher im Vergleich zu HTN, was darauf hindeutet, dass die Salzempfindlichkeit, die oft bei T2DM beobachtet wird, durch NMOD getrieben wird.
Underwood et al. (Mon,) untersuchten diese Frage.