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Die steigenden Gesundheitsausgaben im ganzen Land und das Aufkommen von diagnosesbezogenen Gruppen verlangen eine Neubewertung der üblichen medizinischen Praktiken. Die eigenständige ambulante Verabreichung von parenteralen Antibiotika ist kein neues Konzept, erhält jedoch als Alternative zu kostspieligen verlängerten Krankenhausaufenthalten erneute Aufmerksamkeit. Obwohl die veröffentlichten Erfahrungen mit der häuslichen intravenösen (IV) Antibiotikatherapie relativ begrenzt sind, sind ihre Sicherheit, therapeutische Wirksamkeit, Patientenakzeptanz und Kosteneffektivität in früheren Studien mit Hunderten von Patienten gut dokumentiert.1-5 Wie bei anderen Formen der häuslichen Pflege, wie kontinuierlicher ambulanter peritonealer Dialyse, Hämodialyse, Blutprodukt- und Gerinnungsfaktor-Ersatz bei Hämophilie und totaler parenteraler Ernährung, sind die Vorteile einer solchen Behandlung zahlreich. Die Kosten der häuslichen IV-Antibiotikatherapie betragen etwa ein Viertel bis ein Drittel der Kosten einer Behandlung im Krankenhaus und ermöglichen eine bessere Nutzung der Betten in akuten Einrichtungen. Die Möglichkeit für Patienten, normale Aktivitäten wieder aufzunehmen und häufig zur Schule oder zur Arbeit zurückzukehren, ist besonders erfreulich,
Raymond A. Smego (Sat,) untersuchte diese Frage.
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